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Irischer Segenswunsch

Immer möge das Sonnenlicht
auf Deinem Fenstersims schimmern
und in Deinem Herzen die Gewissheit wohnen,
dass ein Regenbogen auf den Regen folgt .

Neu in Käthes Nähstunde Puppenwagengarnitur

Neu in Käthes Nähstunde Puppenwagengarnitur
Zur Anleitung klick auf das Bild
Fotos im Post vergrößern sich durch anklicken

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahres Rückblick

silvester-0088.gif von 123gif.de

Meine Lieben, ein Jahres Rückblick von mir ist eigentlich ein bißchen übertrieben.
Treibe  ich mich doch erst seit dem 27.Oktober 2014 in der Bloggerwelt herum.
Aber ich kann Euch mal erzählen, wie ich angefangen habe, dann habt Ihr zum Jahresabschluß noch was zu lachen:
Als DIY , Upcycling und Handarbeits Begeisterte hatte ich schon länger die Idee zu bloggen.

Meine PC / Internet Kenntnisse bis September waren allerdings sehr ,sehr beschränkt !
Ich wußte : Das ist die Maus, das der Bildschirm, das der PC und das ist die Tastatur.
Außerdem war ich immerhin schon in der Lage e mails zu schreiben, mich bei ebay um zu schauen und ich habe mich bei google getummelt und vieles gelesen. Bei you tube Filme anschauen, das konnte ich auch schon.
Ihr lest also, die Großmutter hatte von nichts eine Ahnung und wollte bloggen.
Zum Glück habe ich Gabriele  von  http://conga-baeren.blogspot.de/  kennen gelernt.
Sie hat alle meine  Fragen sehr geduldig beantwortet und mir auf die Sprünge geholfen.
Ohne ihre Hilfe hätte ich aufgegeben !
Ich wußte nicht was ein Link ist, gescheige denn, wie man ihn kopiert.
Gabriele war sehr geduldig mit mir !!!
Also nochmal vielen Dank Gabriele für alle Deine Hilfe !
Ich mußte aber noch weiteren Untericht nehmen.
Bedauerlicherweise muß ich zugeben, dass mir auch der Umgang mit der Digitalkamera nicht bekannt war.
Also habe ich mir erst mal eine Kamera gekauft, eine Nikon.
Fotografieren mit Blitz, ohne Blitz, welches Objektiv, was wann im Menue einstellen....
Klöppeln ist einfacher....
Und wie ich die Fotos von der kleinen Karte in den PC bekomme, wußte ich auch nicht.
Und als ich wußte wie ich die Fotos in den PC bekomme,
mußte ich erfahren, dass ich die Fotos auch noch bearbeiten kann oder muß, dann auch noch speichern
.....und wenn ich sie suche ... muß ich sie wiederfinden !
Diesen Unterricht erteilte mein Mann.
Vielen Dank  dafür !
Meine Fotos sind noch längst nicht perfekt, ich bin noch im Anfängerstadium.

Dann habe ich also meinen Blog eingerichtet, mit Vorlage, Layout, Gadget, Seiten ....
Zufrieden und fertig bin ich immer noch nicht.
Die ersten Posts geschrieben und
Pinterest entdeckt !
Auch das noch.
 Das war ja was für mich !
Gelesen, dass man einen Button auf seine Fotos im Blog setzen kann ,
 dann kann man sie gleich bei Pinterest pinnen.
Klar dass ich das auch haben mußte.
Also stundenlang gegoogelt, fündig geworden,
HTML bearbeitet, hat geklappt, Großmutter ist stolz wie Oskar.
Anschließen die story meinem Sohn erzählt und erfahren , dass man bei der Bearbeitung von HTML
mit meinen Kenntnissen doch lieber vorsichtig sein soll.
Gut, dass ich das nicht vorher gewußt habe.

Ja und dann hatte ich  die Idee, ich wollte Filme bei you tube einstellen.
Mit Großmutters Kenntnissen sich da erst mal angemeldet.
Projekt vorbereitet, Film gedreht.
Tagelang versucht den Film hochzuladen.
Hat nicht geklappt und ich konnte den Fehler nicht finden.
Aufgeben wollte ich nun nicht, also habe ich so lange herum getüftelt bis ich eine Möglichkeit fand.
Ich konnte den Film nur über eine Inkognitoseite hochladen.
Google sei Dank !

Mit der Möglichkeit war ich aber auch nicht zufrieden , also habe ich einen Computerspezialisten ins Haus bestellt.
Der mußte schmunzeln, so ein langsames Internet wie unseres hatte er schon lange nicht mehr gesehen.
Also mußte ein neuer Vertrag her.
Am PC wurde was geändert, ich habe jetzt Mozilla Firefox, jetzt klappt es auch mit you tube.
Das die Filme beschnitten werden müssen habe  ich in meinem jugendlichen Leichtsinn (natürlich )auch nicht gewußt. Das habe ich mir dann selber beigebracht, und wenn der Film dann in lauter kleine Clips geschnitten ist und im Storyboard zusammengefügt werden kann,
dann macht der PC   " RRRRRRRRRRR" , der Bildschirm wird schwarz und alles ist weg.
Welche Freude, Oma fängt also wieder von vorne an.

Ich könnte einen Roman schreiben über meine Anfangsschwierigkeiten beim Bloggen ....
 Aber wie im wahren Leben, so ist es auch in der Bloggerwelt
Es gibt immer nur zwei Möglichkeiten 
Entweder es klappt - oder es klappt nicht 

Mein nächstes Projekt ist die HaBa Linkparty, hoffentlich habe ich alles richtig eingerichtet
und alle haben Spaß und finden neue Anregungen.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr !
Für das neue Jahr wünsche ich Euch vor allem Gesundheit  und viel Zeit für Eure Hobbys
Vielen Dank für das Interesse an meinem Blog und alle Kommentare
Ich freue mich auf ein neues Bloggerjahr
und sende Euch viele liebe Grüße









Wandquilt - zwischen den Jahren gemacht

Zwischen den Jahren habe ich ( wieder mal ) einige Reste verarbeitet.

Ich wollte eigentlich ein kleines Quilt mit einem Adventskranz machen.
Aber als ich die Stoffreste so vor mir liegen hatte, kamen mir ( wie sollte es auch anders sein ) ganz andere Ideen.
Der dunkle Stoff in der Mitte ist etwas feineres Leinen . Ich mochte ihn für ein kleines Quilt nicht zerschneiden, also habe ich ihn nur begradigt.
Der helle Stoff rechts und links ist ein alter grober Leinenstoffrest von einer alten Tischdecke.
Die Kombination der beiden unterschiedlichen Stoffe gefiel mir sehr gut.
Damit war die Form des Quilts schon mal geboren.
Ich wollte aber noch Spitze mit verarbeiten, also habe ich auf der rechten Seite eine schmale Spitze mit eingenäht.
Und für die linke Seite habe ich einige Halbkreise aus meinen Patchworkstoffrestchen genäht und mit eingenäht


Dann habe ich mich an die Blätterproduktion gemacht.
Bedauerlicherweise kann ich nicht zeichnen, es dauerte also, bis ich eine Vorlage für Blättchen fertig hatte.
In meiner Batikkiste fand ich noch einige grüne Stoffrestchen .
Die Blätter habe ich als Ranke aufgestreut und aufgebügelt.
Anschließend aus kleinen grünen Glasperlen eine Ranke aufgestickt.


Weiße Blüten hatte ich mir auch noch in den Kopf gesetzt und rote Vögel.
Also ein Vogelbuch geholt und versucht einen Vogel abzuzeichnen.
Abzeichnen kann ich !
Aber den Vogel dann mit passendem Stoff nachbilden ...
Nach gefühlten 100 Versuchen  habe ich nicht direkt aufgegeben,
nein, ich habe mich einfach entschlossen ,einen Vogel zu zeichnen.
Bei meinem Talent .. na ja, Ihr seht ja die Vögel, besser habe ich es nicht hinbekommen,
aber mit den golden bestickten Beinchen geht es wohl.
Dem aufmerksamen Betrachter wird natürlich auffallen, dass den Vögelchen die Augen fehlen.
Da könnte ich ja nun schreiben, die Augen hat der Vogel gerade geschlossen,
aber ich will bei der Wahrheit bleiben, ich habe noch keine schwarzen Perlen gefunden und
ich habe keinen schwarzen Stift für Stoffe.


Weiße Blüten
Wer weiß wie viele Gartenbücher im Haus,
aber keine brauchbare Blüte zum abzeichnen.
Also war wieder mein Zeichentalent gefordert.
Blüten und Vögel habe ich auch aufgebügelt, die Blüten noch mit Perlen bestickt.
Der rechte Rand war mir noch zu kahl, da habe ich dann noch die beiden großen Blüten aufgenäht.
Und bei meinem Knopftick hätte ich so gerne noch mehr Knöpfe verarbeitet, aber es paßte nicht .
Oben habe ich dann noch die Spitze aufgenäht
und unten ein Schleifchen mit einem Knopf aus den dreißiger Jahren.
Für die Rückseite habe ich auch einen alten Stoffrest genommen, Vlieseline als Einlage.
Das Binding  ist aus dem Stoff einer alten Übergardine.
Gequiltet " nur " mit der Maschine im Nahtschatten.

Eine Handarbeit nur aus Resten, einzig die Vlieseline mußte ich neu kaufen.



Ich bin immer wieder überrascht, was sich aus alten Resten machen läßt.
Die Vögel habe ich übrigens extra so angeordnet, weil sie dann in den Raum schauen
( sobald sie Augen bekommen ).







Dienstag, 30. Dezember 2014

Einladung zur HaBa Linkparty


Ab dem ersten Januar gibt es die erste  Linkparty auf meinem Blog !
Wir " feiern " den ganzen Januar durch.
Ich lade Euch herzlich ein, dabei zu sein.
HaBa Linkparty - was ist das ?
Ha - Handarbeit und Ba wie Backen
Alle die gerne 
                     nähen
                              stricken
                                          häkeln
                                                    töpfern
                                                                weben
                                                                           klöppeln
                                                                                         basteln
                                                                                                     sticken
                                                                                                                 schnitzen
                                                                                                                                oder.........

und einen Bezug zu Selbstgebackenem haben
                                                     sind hier genau richtig !

Hier könnt Ihr Eure selbstgemachten,  kreativen Projekte aus Eurem Blog zeigen !

Also z.B. einen Post  über Topflappen, die Ihr selber gemacht habt,
oder ein leckeres Rezept für Brot ,Kuchen etc.
oder vielleicht habt Ihr ein Tischset genäht,
oder eine Tischdecke
oder Ihr habt ein Nadelkissen in Form eines Muffins hergestellt....
oder ein Teller Tragetuch, wie ich es kürzlich      hier            gezeigt habe,
oder oder oder.........

Bitte kopiert folgenden Backlink in Euren Post
http://grossmutterkaetheshandarbeitsblog.blogspot.de/2014/12/haba-linkparty-januar.html
und verlinkt nur den betreffenden Post, nicht Euren ganzen Blog.
Ich freue mich auf viele kreative Projekte und hoffe, dass wir alle noch wieder neue Anregungen durch diese Linkparty finden.
Start am 1.1.2015
Hier findet Ihr den blauen Button um Eure Beiträge zu verlinken
http://grossmutterkaetheshandarbeitsblog.blogspot.de/2014/12/haba-linkparty-januar.html
Viel Spaß !

Sonntag, 28. Dezember 2014

Weihnachtwichteln 2014

Wichteln ist doch immer wieder spannend !
Diese Wichtelgeschenke fand ich in meinem Päckchen

Vielen Dank dafür !
Und dieses war das Wichtelgeschenk mit dem ich mich an der Aktion beteiligte


 Ich wünsche Euch einen schönen Tag !


Samstag, 27. Dezember 2014

Ein herzliches Willkommen an meine neuen Leser

Sina hat extra ein Bad genommen




ich habe ihr Körbchen frisch hergerichtet



 nun können wir unsere neuen Leser begrüßen.
Wir freuen uns über
Gabi, Elli und Sylvia und hoffen auf regen Austausch .


Dienstag, 23. Dezember 2014

Frohe Weihnachten - Merry Christmas - God Jul - Joyeux Noel



Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest !
Vielen Dank für die gute Zeit, die wir geteilt haben,
und für alle netten Kommentare , ich habe mich sehr darüber gefreut.
Hier noch ein fröhlicher Gruß aus meinem Nähzimmer

video 



Alles Liebe





Montag, 22. Dezember 2014

Ich habe ein Teller - Kuchenteller Tragetuch genäht

Es stürmt und regnet,
Väterchen Frost ist nicht in Sicht.
Ich habe mich in meinem Nähzimmer vergraben und habe ein Tragetuch mit Handschlaufe
für einen Teller bzw. Kuchenteller genäht.
Für den Außenstoff habe ich eine Weihnachts Tischdecke zerschnitten,
innen habe ich Wachstuch verarbeitet,
als Einlage aufbügelbare Vlieseliene H 630 genommen



Ich finde so ein Tragetuch sehr praktisch.
Man kann einen befüllten Teller hineinstellen,
das Tuch zuziehen, die Schlaufe in die Hand nehmen,
oder noch besser über das Handgelenk legen
dann  bleibt die Hand frei
für Kind oder den Hund

und los geht es zum Kaffeeklatsch...

Anleitung Teller Tragetuch

Ich wünsche Euch einen schönen Tag !

Verlinkt bei Monica

Sonntag, 21. Dezember 2014

Ein geklöppelter Engel zum vierten Advent





Nachdem ich vor einigen Tagen meine Klöppelrolle frei gemacht hatte,
konnte ich es doch nicht lassen und habe wieder einen Brief aufgesteckt.
Eigentlich kann man den Brief besser auf dem Flachkissen klöppeln,
aber da ich noch mit dem passendem Garn  bewickelte Hülsenklöppel liegen hatte,
habe ich den Engel auf der Rolle geklöppelt.
Leinenschlag, Netzschlag und einige Blättchen in der Krone.
Nun kommt der Engel noch rechtzeitig zu Weihnachten ins Fenster.


Samstag, 20. Dezember 2014

Ein herzliches Willkommen an meine neuen Leser


Sina wurde extra aufgehübscht zur Begrüßung der neuen Leser meines Blogs.
Wir freuen uns über Doris
 über Buddy und sein Frauchen
und wir freuen uns über Karin.
Hoffentlich haben wir viele nette Kontakte.



Freitag, 19. Dezember 2014

Englischer Plumpudding

Es regnet und regnet...
Sina liegt im Körbchen


und ich habe meine Rezeptsammlung durchgesehen.

dabei fiel mir unser altes Rezept für
Englischen Plumpudding
in die Hände.
Das Rezept findet Ihr im Adventskalender
Rezept Plumpudding
Weihnachtsrezepte backen
In England wird der erste Advent auch " Anrühr Sonntag " genannt ,
weil an diesem Sonntag mit der Zubereitung des Plumpuddings begonnen wird.
Ein alter Glaube besagt, dass der Pudding immer besser wird, je mehr er gerüht wird,
und dass jeder aus der Familie eine Zeitlang  umrühren muß.
Plumpudding muß mit viel Liebe zubereitet werden,
es dauert viele Stunden bis er im Dunst gegart ist.
Aber dann ist er auch fast unbegrenzt haltbar und je älter der Pudding wird , umso besser schmeckt er.

Vielleicht möchtet Ihr das Rezept ausprobieren,
es ist immer wieder ein schönes Erlebnis wenn der Plumpudding flammend mit brennendem Weinbrand serviert wird.




Donnerstag, 18. Dezember 2014

Eine Erzählung von meinem Großvater


Heute möchte ich Euch einladen,
diese Erzählung meines Großvaters aus dem Jahre 1956 zu lesen.
Er erzählt u.a. wie früher der Tannenbaum besorgt wurde.


Ein jeder, und wenn auch nur einigermaßen gefühlvolle und denkende Mensch wird wohl etwas Liebe und Anhänglichkeit für seine Heimat haben und es kann daher niemand wundern, wenn wir Flüchtlinge, die wir nun schon fast elf Jahre in der Fremde sind, unser liebes Ostpreußen nicht vergessen können und uns in Gedanken so viel und so gerne, bei Tag und bei Nacht, dort aufhalten!
 Und da ist es für uns ganz besonders der Kreis Goldap, an dem wir mit allen Fasern unseres Herzens hängen! Ich wenigstens kann mir kein schöneres Plätzchen auf Erden denken, als unser Plautzkehmen oder, wie es jetzt heißt: Engern! - Ich weiß, meine lieben Nachbarn werden mir darin beistimmen! 
Im Norden begrenzt von der schönen Rominter Heide, im Süden vom Czarner See. Die Bahnlinie, die das geschlossene Dorf und die Abbauten in zwei Bezirke teilte, was besonders von Wichtigkeit war bei Volks- und Viehzählungen und dann nachher auch bei den vielen "Sammlungen zum Hilfswerk" - mit ihren beiden so nah gelegenen Stationen Rakowken und Meschkrupchen, hat uns viel Bequemlichkeit geboten, dann die Chaussee, die kurz vor dem Kriege zur schönen Asphaltstraße ausgebaut worden war, nicht zu vergessen das in letzter Zeit eingerichtete Überlandwerk, wodurch in ganz absehbarer Zeit auch das letzte Gehöft mit Licht und Kraft versorgt gewesen wäre - alles hat sehr viel zur "Verbesserung unseres Lebensstandards" beigetragen.
 Was aber am meisten mit uns verwachsen ist, besonders mit uns Alten, das ist der Wald und der See!
 Welchen Nutzen, welche Vorteile bot uns doch allen die Heide! 
Es war jedem so leicht gemacht, besonders bis 1933, sich mit Brenn- und auch mit Baumaterial einzudecken, die vielen Holzversteigerungstermine, besonders zur Winterzeit boten dazu reichlich Gelegenheit und waren für manche richtige Festtage geworden. - Bis zum Weltkrieg, ja ich denke, sogar bis in die 20er Jahre hinein, hatte die Forstverwaltung einige Jagen für Viehweide freigegeben, was besonders für die kleinen Leute, die Einkuhhalter, von großem Nutzen war. Wie manchen Korb bzw. Eimer voll Beeren, besonders Himbeeren, haben wir als Kinder nach Hause geholt, wie mancher Korb Pilze, gut gereinigt und zubereitet, hat uns zu einer guten Mahlzeit verholfen, ja vieles von diesen beiden wurde zum Markt gebracht und kam dadurch der Volksernährung zugute! Zum Sammeln dieser Sachen sollte man immer sogenannte Erlaubnisscheine haben, aber die Forstbeamten waren durchweg Männer, die Verständnis hatten, und ich glaube die Anzeigen, die von ihnen über unerlaubtes Sammeln von Beeren und Pilzen gemacht wurden, ließen sich leicht (über Jahrzehnte hinaus!) zusammenzählen.

 Mit den Weihnachtsbäumen war es ebenso, da hat wohl selten einer, wie es eigentlich Anordnung war, sich vorher beim Förster für 50 Pfennig oder eine Mark einen "Berechtigungsschein" geholt, sondern in der Adventszeit, meistens erst in der letzten Woche vor dem Fest, holte man sich einen schönen "Tannenbaum", je nach Geschmack: der eine nahm in kleiner, der andere größer. Allerdings nicht aus einer Schonung, das wäre Waldfrevel gewesen - sondern aus den Eichenanlagen oder aus dem alten Bestand, wo das kleine Baumzeug sowieso ganz wertlos war. Ich erinnere mich, an die Jahre 1932 bis 1934, als ich mein Gehöft nach dem Felde verlegte und viel Bauholz aus dem Budweitscher Revier holte, da fragte ich den alten Förster Westphal, ob er mir nicht einen Schein für eine Mark geben möchte, damit ich mir einen Baum mitnehmen könnte?
".......", sagte er da in seiner plattdeutschen Weise, " wo Se sich sonstjoahre e Bom besorgt häbbe, doa hoale Se sich äm ock dittjoahr - dä Schien on dat Önnrecke am Forschtamt moakt soväl Schriewerie, dat sich dat möt de eene Mark goarnich bezoahlt". Da wußte ich Bescheid und wir waren Weihnachten nicht ohne Baum...! -

 Die Nachbarn, die den Holzeinschlag machten und auch sonst im Walde arbeiteten, wovon mehrere in unserem Dorfe wohnten, hatten wohl ein mühevolles Leben, aber da sie fast alle ein Eigentum mit kleiner Landwirtschaft besaßen, so führten sie ein gesichertes und zufriedenes Dasein. - Bis zu Anfang dieses Jahrhunderts, ja ich möchte sagen bis zum ersten Weltkrieg, hat's in unserer Ecke noch einige gegeben, die der Versuchung zur Wilddieberei nicht widerstehen konnten, es war dieses wohl in den seltensten Fällen durch wirtschaftliche Not bedingt, sondern wurde meistens aus angeborener Leidenschaft ausgeübt. Schwer wurden solche Jagdvergehen bestraft und nach dem ersten Weltkrieg hat dieses Treiben ganz aufgehört. - 
Ja, und wie die Wilddieberei eine böse Leidenschaft, so ähnlich wars auch mit dem Angeln - und dafür war wieder der See gut! Die Angelstöcke wurden von uns Jungens auch aus der Heide geholt, am besten eigneten sich dazu Haselnußgerten, waren sie zu kurz, so wurden sie "angesteckt", d.h. am unteren Ende verlängert, die Schnüre wurden aus Pferdehaaren gedreht - gekaufte Stöcke und Schnüre gab es für uns nicht! Die ganze Fischerei übte überhaupt auf uns Jungens einen unwiderstehlichen Reiz aus. Wenn das Eis im Winter die nötige Stärke hatte und wir sahen, daß die Fischer kamen und ihr Zelt aufschlugen, so waren wir sofort zur Stelle, meldeten uns beim alten Meister Pureit, der meistens dabei war, und ohne den es jahrzehntelang fast garnicht ging. - "Meister dürfen wir helfen?" Selbstverständlich wurden wir immer gebraucht und beim Feierabend zogen wir mit einem Beutel verdienter, frischer Fische glücklich nach Hause! Was war an manchen schönen Winternachmittagen auf der glatten Eisfläche für ein munteres Treiben! Mit Rodelschlitten, auf Schlittschuhen und "mit Schienen unter den Holzklumpen" vergnügten sich Jüngere und Ältere, manchmal bis in die Nacht hinein, draußen! Ebenso wars im Sommer mit dem Baden, die Jugend lag fast tagsüber im Wasser! Als ich mal einen kleinen Nachbarn fragte: "Na, Frötzke, tom wievälte Moal boadst du hiete?" "Tom dreizehnte" lautete die Antwort - und dabei wars erst Vesperzeit, bis zum Abend wurden es noch einige Male! - Die Bauern in den Nachbarortschaften Czarnen und Marlinowen, deren Land bis an den See heranreichte, hatten aus frühester Zeit die Erlaubnis, "mit kleinem 
Gezeug zum eignen Gebrauch Fische zu fangen". Leider wurde ihnen dieses jahrhundertealte Privileg im "Dritten Reich" gewaltsam abgelöst; einige hundert Mark, die sie dafür einmalig ausgezahlt erhielten, war ihnen kein Ersatz für die schöne Vergünstigung. Der See ist übrigens auch erst in den 30er Jahren Staatseigentum geworden, vorher war er in Privathand, hat aber in den Jahren 1918 bis zu der erwähnten Übernahme durch den Staat öfter seinen Besitzer gewechselt. 
Ja, wir Vertriebenen können und werden unsere liebe Heimat nicht vergessen und dazu gehört neben unserem Eigentum auch "unser" Wald und "unser" See! Wir singen so gerne das Liedchen (es ist nicht sehr bekannt, ist etwas "stümperhaft", hat auch nur ein paar Verse): "Nach meiner Heimat zieht's mich wieder..." und wenn es da im zweiten Vers heißt: "Die Wellen rauschen wie vor Jahren, im Walde springt wie einst das Reh" - dann hören wir wirklich die Wellen rauschen und sehen im Walde Rehe und Hirsche springen! Werden wir noch alles einmal wiedersehen? - Wir erinnern uns eines Aufsatzes in unserer Heimatbrücke (Jahrgang 1948/49): "Gott kann!" Liebe Nachbarn und Landsleute, auf Den allein wollen wir unsere Hoffnung setzen! ER kann uns zurückbringen, wir wollen keinen Krieg und kein vernünftiger Mensch will den, wir wissen, dann sind wir alle verloren - aber unser Gott kann Wunder tun, ER kann die Herzen und Gedanken der Staatsmänner lenken, daß es soweit kommt, daß wir noch einmal nach dort zurückkehren können! Und sollte das der Fall sein, eine größere Freude für die Erde kann ich mir nicht mehr denken! Wir würden dort gewiß einen schweren Anfang haben, viel Not und Elend wäre zu überwinden, aber wenn der Staat bzw. eine einsichtsvolle Regierung uns nur im Anfang etwas helfen würde, so möchte es mit Gottes Beistand nach fünf bis zehn Jahren dort wieder ganz anders aussehen! Die Hoffnung auf eine Rückkehr wollen wir in unserem Herzen festhalten bis es einmal wirklich geschehen wird - zum wenigsten aber, solange wir leben!










Montag, 15. Dezember 2014

Weihnachtsbullas Bullas - Hefeteilchen


Habt Ihr schon alle Weihachtgeschenke besorgt ?
Nein ?
Dann habe ich noch einen Tipp
Kennt Ihr das Buch
Schwedisches Kochbuch
Für Schwedenfahrer und Schwedenfans
von Annette Schon
Hier gibt es das Buch Portofrei
http://www.kopp-verlag.de/Schwedisches-Kochbuch-fuer-Schwedenfahrer-und-Schwedenfans.htm?websale8=kopp-verlag&pi=A1409848&ci=%24_AddOn_%24

Ich bin ganz begeistert von dem Buch .
Es enthält so viele tolle Rezepte und auch wunderschöne Fotos.
Mit freundlicher Genehmigung der Autorin Annette Schon
darf ich  das Rezept für
Weihnachtsbullas - Bullas - Hefeteilchen veröffentlichen

1 Ei
200 g Butter
130 g Zucker
50g Hefe
1/2 Teel. Salz
950 g Mehl
1/2 L. Milch

Schmelz das Fett und wärm es zusammen mit der Milch auf 37 Grad.
Lös die Hefe in etwas davon auf.
Gib den Rest Milch/Butter dazu,
Salz, Zucker und Ei.
Misch das Mehl ein, daß der Teig leicht zu bearbeiten ist.
Er soll sich von den Topfrändern lösen.
30 Minuten gehen lassen.
Gib ihn auf die Arbeitsplatte und arbeite ihn mit etwas Mehl geschmeidig.
Forme ihn zu 50 glatten Bullas oder anderen Formen.
Laß die Bullas 30 Minuten gehen.
Welle die Hälfte des Teiges zu einem Vierkant aus, bestreich mit weicher Butter und Zimt und Zucker.
Rolle den Teig zu einer Rolle und schneide die Rolle mit einer Schere bis halb zur Mitte ein.
Leg einen Schnipsel wechselweise nach links und rechts.
Pinsel mit verschlagenem Ei.
Laß den Zopf 30 Minuten gehen.
Backe im unteren Ofen bei 200 Grad 15 - 20 Minuten.
Mit anderer Füllung lecker : 125 g gemahlene Mandeln vermischt mit 100 g Butter, 85 g Zucker.
Man kann die runden Bullas wie Wecken mit Marmelade und Sahne essen.
Man kann eine gefüllte Rolle siehe oben, aber auch in Scheiben schneiden und in Papierförmchen geben.
Mit Ei bestreichen.
Diese kleinen Teilchen bei 225 Grad 8-10 Minuten backen.

Und wenn Ihr schon alle Weihnachtsgeschenke zusammen habt,
vielleicht schenkt Ihr Euch das tolle Buch selbst.



Sonntag, 14. Dezember 2014

Ich wünsche Euch einen schönen besinnlichen dritten Advent




Ich wünsche Euch einen schönen , besinnlichen dritten Advent

 Wo ist die Zeit geblieben ?
Heute ist schon der dritte Advent !
Seit Ihr auch mit den Planungen für das Weihnachtsfest beschäftigt ?
Meine  Einkaufsliste für das Festessen ist fertig.
In meinem Adventskalender findet Ihr heute ein Rezept für einen
Weihnachtspunsch für Kinder.


Samstag, 13. Dezember 2014

Der erste Teddy ist neu eingekleidet

Teddy denkt, wozu sich plagen
ich tu` nichts
und lebe auch
in der Stube voll Behagen
wärmt der Teddy sich den Bauch

Für den ersten Teddy habe ich eine Hose( mit Gummiband oben ) und ein dazu passendes Oberteil genäht.
Da der Teddy  insgesamt sehr unbeweglich ist und auch nicht gerade Modellmaße hat,
war es für mich nicht ganz so einfach einen passenden Schnitt zu erfinden.
Aber ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden.
Die Schleife passt farblich nicht so gut, aber da es noch die Originalschleife ist,
konnte ich mich nicht entschließen sie abzunehmen.
Käthe

Ein herzliches Willkommen an meine neue Leser



In der vergangenen  Woche haben  Susanne , Sabine und Doris  zu mir auf meinen Blog gefunden.
Ich hoffe, dass es Euch  bei mir gefällt und freue mich auf viele nette Kontakte
Käthe



Donnerstag, 11. Dezember 2014

Ein gemütlicher Tag bei Sturm und Regen

Es stürmt und regnet Bindfäden,
gar kein Weihnachtswetter.
Aber offiziell ist ja auch noch ein paar Tage Herbst !
Wir lassen es uns im warmen Haus bei Kerzenschein, heißem Tee und Apfelbrot gut gehen .
Sina will bei dem Wetter auch nicht raus und hat es sich wieder auf dem alten Sofa gemütlich gemacht.


Zwischendurch geht sie auch ins Körbchen


Mein Wichtelgeschenk habe ich genäht,
das Nähzimmer aufgeräumt,


die Klöppelrolle endlich freigemacht für ein neues Projekt,


vom Urlaub geträumt...



und schließlich habe ich meine Rezeptsammlung durchgesehen.
Im Lauf der Jahre sind einige leckere Rezepte zusammen gekommen.
Falls Ihr noch ein einfaches Rezept für Lebkuchen sucht,
 könnt Ihr es heute in meinem Adventskalender finden.
Ich backe heute nicht.
Ich habe meine alten Teddy rausgekramt, der mittlere Teddy ist schon über 50 Jahre alt


 und habe mir vorgenommen, ihnen Kleidung zu nähen.
Wie ich mich kenne, brauche ich alleine für die Stoffauswahl Stunden...
Und einen Schnitt muß ich mir auch erst noch machen.
Also, soll es regnen, ich mache es mir mit Sina und den alten Teddybären gemütlich.
Ich wünsche Euch einen schönen Tag !
Käthe

Dienstag, 9. Dezember 2014

Weihachtsengel

Ich habe einen Weihnachtsengel genäht,
den Schnitt selbst entworfen.
Mit der Frisur bin ich noch nicht ganz zufrieden...


Er hat seinen Platz an der Wohnzimmertür gefunden

 Schnittmuster Weihnachtsengel pdf

Video Anleitung Engel

Im Adventskalender heute das Rezept für einen Weihnachtspunsch.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag !
Käthe


Sonntag, 7. Dezember 2014

Ich wünsche Euch einen schönen zweiten Advent


Möchtet Ihr noch backen ?
In meinem Adventskalender findet Ihr heute ein ganz altes Rezept für Speculatius
Ich warte sehnsüchtig auf Schnee...
Habt einen schönen Tag !
Käthe

Samstag, 6. Dezember 2014

Wir feiern heute Sankt Nikolaus


Als ich noch ein Kind war, versammelte sich die Familie am Nikolausabend erwartungsvoll
in der guten Stube.
Nur die Kerze auf dem Adventskranz leuchtete.
Endlich klopfte es an der Tür und der Nikolaus trat ein.
Ein dickes Buch und eine kleine Rute in der  Hand ,
einen Sack mit Süßigkeiten auf dem krummen Rücken.
Der Nikolaus sprach nie viel.
Mutter mußte meistens aus dem großen dicken Buch die Eintragungen vorlesen, die die Engel im vergangenen Jahr über jedes Kind gemacht hatten.
Die Kinderherzen schlugen ängstlich,
manchmal versteckte sich ein Kind unter dem Tisch
oder suchte Schutz auf Opa oder Omas Schoß.
Der Nikolaus wußte alles, aber er schimpfte eigentlich nie.
Eine Ermahnung sprach er wohl mal aus, aber so weit ich mich erinnern kann, kam die Rute nie zum Einsatz.
Nachdem jedes Kind ein Gedicht aufgesagt hatte,
verteilte der Nikolaus seine Gaben und verschwand.
Für den Esel hatten wir draußen auf die Fensterbank etwas Heu gelegt, zur Stärkung,
für den Nikolaus ein Glas Milch gestellt und einen Teller mit Weihnachtsplätzchen.
Der Esel hat das Heu immer gefressen und auch dem Nikolaus scheinen Milch und Plätzchen geschmeckt zu haben. Wir haben die Fensterbank aber immer erst kontrolliert, wenn der Nikolaus schon eine Zeit weg war.
Seltsamerweise war Vater nie da, wenn der Nikolaus kam !
Entweder war er bei den Nachbarn, oder Kaninchen füttern, oder er nahm ein Bad...
Der Nikolaus hatte immer Handschuhe an, wenn er zu uns kam.
Einmal hatte er vergessen seine Handschuhe anzuziehen ...
und hatte doch tatsächlich einen Ehering auf dem Ringfinger !!!
Sobald er weg war, gab es für mich mit den Fragen kein Halten mehr.
Mit wem ist der Nikolaus verheiratet ???
Mutter und Vater wußten es nicht, nicht mal Oma und Opa konnten mir eine Antwort geben !!!
Der Nikolaus ist nach diesem denkwürdigen Abend nie wieder persönlich zu uns gekommen.
In späteren Jahren haben wir unsere Stiefel geputzt und vor die Haustür gestellt.
Am Nikolaustag morgens waren sie dann, o Wunder, gefüllt.

Weitere interessante Informationen zum Fest des heiligen Nikolaus findet Ihr hier
Adventskalender



Ich wünsche Euch einen schönen Nikolaustag !
Käthe

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